TRAINING

   Training für Mensch und Hund

Training

 

– Stadt Training
– Anti-Jagd Training
– Nasenarbeit-Objektsuche
– Social Walk

 

Stadt Training

 

Für viele Hundebesitzer ist der Besuch in der Stadt eine angespannte und anstrengende Angelegenheit und bedeutet häufig Stress für Mensch und Hund. Der eine Hund weigert sich nachhaltig stinkende LKW zu passieren, der nächste hat eine Aversion gegen Parkhäuser oder dunkle Gänge und der dritte sieht in jedem Moped oder Fahrrad ein „Beutetier“, während der nächste überhaupt keine Ambitionen hat, sich in einen Aufzug zu begeben. In der Stadt lassen viele Hunde die Leinenführigkeit vermissen, markieren häufig, werden schnell ungeduldig oder können nicht in Ruhe abwarten bis man den Fahrplan studiert hat. Der Hund wird zur Dauerbeschäftigung, was zur Folge hat, dass solche Ausflüge eher zu einer Tortur für Mensch und Hund werden. Die Motive für ein Stadt Training können vielfältig sein.

Wie bei uns Menschen gibt es auch bei den Hunden echte „Großstädter“, und eben auch  „Landeier“. Der eine kennt bereits sein ganzes Leben lang den hektischen Betrieb der Stadt, kennt das Geräusch der quietschenden Straßenbahn, den Lärm der Autoreifen bei Regen und findet es normal, jeden Tag den Duft von unzähligen Artgenossen und genauso vielen Katzen in der Nase zu haben. Er steigt selbstständig in die richtige Buslinie und kennt im nah gelegenen Park jeden Baum mit Vornamen. Unzähligen, unkoordiniert durch den Tag fallenden Zweibeinern beim Gassigehen auszuweichen; Da zuckt er nicht mal mit der Wimper. Die einzige echte Herausforderung für ihn ist es, auf der Rolltreppe Handstand zu machen. Ein echter „Großstadthund“ eben. Den regt so schnell nichts auf.    

Und dann gibt’s noch die ganzen anderen Hunde. Die haben das Pech oder Glück, echte, oder wenigstens halbe „Landeier“ zu sein. Die hören die einzigen beiden Traktoren die am Tag vorbeikommen schon auf einen halben Kilometer und kündigen diese diensteifrig an, kennen den Geruch von Gülle auf dem Acker, aber nicht das Martinshorn der Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus um die Ecke. Der kennt und akzeptiert den kleinen Terrier von gegenüber, ist sich aber absolut sicher, dass sonst keiner, aber wirklich gar keiner hier etwas zu suchen hat! Dafür geht er mit der größten Selbstverständlichkeit an den Rindern und Pferden in der Nachbarschaft vorbei.

An alle Hunde, die keinen Handstand auf der Rolltreppe hinbekommen, richtet sich unser Trainingsprogramm „Stadt Training“.

Je nach Ausbildungsstand arbeiten wir mit Ihnen und Ihrem Vierbeiner daran, sich entspannt in der Stadt zu bewegen. Ablenkungen, viele Menschen, Hunde, Gerüche und Geräusche verstehen sich bei diesem Training von selbst. Hierbei ist die auf Ihren Hund individuell ausgerichtete  Trainingsform von besonderer Relevanz! Daher bieten wir das Stadttraining sowohl als Einzel- als auch als Gruppentraining an. Wir verknüpfen die Theorie mit vielen praktischen Einheiten und üben, Schritt für Schritt, wie Sie sich mit Ihrem Hund entspannt in der Stadt bewegen.

 

Anmerkungen:
• Eine gute Leinenführigkeit im Allgemeinen ist für ein erfolgreiches Stadttraining Voraussetzung. Ist diese nicht gegeben, und der Hund „macht was er will“, zieht und zerrt, markiert ohne Unterlass, kann sich nicht konzentrieren, und orientiert sich nicht an „seinem“ Menschen, ist das Einzeltraining angebracht. Der spätere Wechsel in eine der Gruppen ist möglich.
• Was für den einen Mensch und/oder Hund ein leicht zu bewältigendes Pensum ist, ist für den nächsten bereits zu viel. Unzumutbaren Stress wollen wir sowohl für den Hund, als auch für den Mensch vermeiden. Gestresst lässt sich nicht lernen! Und das Training soll ja Spaß machen! 30 Minuten Training können für das eine Hund/Haltergespann bereits zu viel sein, für das nächste Gespann könnte die Einheit 90 Minuten und länger dauern. Sofern ein Auto vorhanden ist und einen sicheren Rückzugsort für den Hund darstellt, sollte es in der Nähe geparkt werden, damit der Hund bei zu viel Stress aus der Situation herausgenommen werden kann. Nach der ersten Stunde lässt sich in aller Regel beurteilen, auf welchen Kandidaten diesbezüglich Rücksicht zu nehmen ist. Zu beurteilen, welcher Hund/Halter unter unzumutbarem Stress steht, obliegt dem jeweiligen Trainer.
• Die Ablenkung von evtl. Reizen durch Leckerchen ist kontraproduktiv. Es ist wichtig, dass der Hund lernt Reize wahrzunehmen und zu verarbeiten lernt um später adäquat reagieren zu können.
• Ist der Mensch in Eile, sollte der Hund möglichst nicht mit in die Stadt genommen werden. Stadttraining ist für Mensch und Hund anstrengend, benötigt Zeit und entsprechende Konzentration. Solange der Hund sich daran noch nicht ausreichend gewöhnt hat, ist die Mitnahme eher kontraproduktiv.

 

Voraussetzung: Gültiger Impfschutz, Haftpflichtversicherung, gesunder Hund

 

Umfang: Anamnese (Fragebogen: Erhebung und Auswertung, 1 Sichtungsstunde und abschließendes Bewertungsgespräch) Euro 125.- plus jeweils gebuchten Kurs

 

Einzeltraining: 10er Karte Stunde á 45 Minuten (Doppelstunden möglich), Kursgebühr Euro 489.- zzgl. Fahrtkosten ab Stützpunkt (0,40 Euro/Km) Stadt/Ort: Marburg, Gießen, Kassel, Bad Wildungen, Korbach, auf Anfrage Frankfurt/Main, Hamburg.

 

Gruppentraining (Maximal 5 Gespanne): 10er Karte Stunde á 45 Minuten (Doppelstunden möglich), Kursgebühr 275.- zzgl. Fahrtkosten ab Stützpunkt (0,40 Euro/Km) Stadt/Ort: Marburg, Gießen, Kassel,
Bad Wildungen, Korbach, auf Anfrage Frankfurt/Main, Hamburg.

 

Anti-Jagd Training (Jagdkontrolltraining)

 

Jagdkontrolltraining ist der passendere Begriff. Man kann einem Hund, der jagt, das Jagen nicht abtrainieren! Es macht den Hund, die Gattung aus. Der Name „Anti-Jagd-Training“ ist missverständlich. Wir arbeiten mit diesem lediglich deshalb, damit jeder Interessierte weiß, um was es geht.
Aber man kann trainieren, den Hund in entsprechenden Situationen besser zu kontrollieren! Hierzu gehört zuallererst eine sinnvolle Planung, die die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Hundes bedient. Hat der Hund Freude an der gemeinsamen! Arbeit, muss er sich keine eigene suchen, die den Menschen oftmals ausschließt. Zum Jagdkontrolltraining gehört zwangsläufig, dass der Hund lernt, sich an seinem Besitzer zu orientieren, sich nicht zu weit zu entfernen und darauf zu achten, was der Besitzer tut und möchte.
Viele Hundehalter kennen das Problem. Eben noch ein schöner und entspannter Spaziergang, und plötzlich stürmt der Hund davon, einem Hasen, Reh oder Vogel hinterher. Dann steht man dumm da; Wild gestikulierend, pfeifend oder brüllend, hilflos und voller Sorge um Jäger und Gejagten wenn die Geräusche im Unterholz immer leiser werden. Bis schließlich nichts mehr zu hören ist, außer dem in der Entfernung hin und wieder vor Vergnügen „juchzendem“ Hund. Welche Erleichterung (im besten Fall) wenn der Hund wohlbehalten zurückkommt und das gehetzte Wild unbeschadet flüchten konnte. Ein Training, um das Beutefangverhalten von Hunden zu kontrollieren, benötigt eigentlich jeder Hund. So individuell unterschiedlich stark das Jagdverhalten eines Hundes ausfällt, jeder Hund ist ein Beutegreifer und kann Verhaltensweisen zeigen, die im Alltag problematisch sind. Jagdverhalten ist keine „Verhaltensauffälligkeit“ und welche Trainingsansätze greifen, wie intensiv trainiert werden muss, all dies ist abhängig vom jeweiligen Hund (und Halter). Alles hängt davon ab, welches Verhalten der Hund zeigt und inwiefern es für den Halter problematisch ist. Stichworte: Reizangel, Pflock, Impulskontrolle, künstliche Fährte, Frustrationstoleranz.
Basierend auf den Erkenntnissen der Anamnese erarbeiten wir ein zielführendes Programm für Hund und Halter. Unser Jadgkontrolltraining bieten wir nur als Einzeltraining an.

 

Voraussetzung: Gültiger Impfschutz, Haftpflichtversicherung, gesunder Hund

 

Umfang: Anamnese (Fragebogen: Erhebung und Auswertung, 2 Sichtungsstunden und abschließendes Bewertungsgespräch plus „Trainingsfahrplan“) Euro 195.- plus jeweils gebuchten Kurs

 

Einzeltraining: 10er Karte Stunde á 45 Minuten (Doppelstunden möglich), Kursgebühr Euro 485.-zzgl. Fahrtkosten ab Stützpunkt (0,40 Euro/Km) Stadt/Ort: Marburg, Gießen, Kassel, Bad Wildungen, Korbach, auf Anfrage Frankfurt/Main, Hamburg.

 

Nasenarbeit-Objektsuche

„Würden wir so gut sehen, wie der Hund riechen kann, könnten wir die Steine auf dem Mond mit bloßem Auge zählen“

Ohne das uns das in seiner ganzen Tragweise ständig bewusst ist; Hunde orientieren sich in erster Linie mit Hilfe der Nase. Sie sind Nasentiere (Makrosmatiker) , wie wir Menschen Augentiere (Mikrosmatiker) sind.

Als Makrosmatiker oder Makrosmaten (griechisch „Großriecher“) werden Lebewesen bezeichnet, bei denen der Geruchssinn sehr gut entwickelt, und für die allgemeine Sinneswahrnehmung von übergeordneter Wichtigkeit ist. Die Nasenschleimhaut ist überproportional ausgebildet und mit einer großen Anzahl sogenannter „Riechzellen“ überzogen ist  Was uns das Sehen, ist dem Hund das Riechen.

Hunde riechen, schnuppern, schnüffeln, wittern und erschließen sich so die Welt. Orientierungspunkte sind nicht architektonische Besonderheiten oder Straßennamen. Sie orientieren sich mit ihrem Geruchssinn und den gespeicherten Geruchsinformationen. Während eines Spazierganges werden die Spuren von anderen Hunden, Katzen, Wildtieren und Menschen wahrgenommen. Sie be-riechen sich gegenseitig und an Markierungen anderer Hunde. Sie stöbern mit der Nase nach Fressbarem. Der Geruchssinn ist für den Hund überlebenswichtig und fast immer ist die Nase in Arbeit.
Den herausragenden Geruchssinn des Hundes nutzt der Mensch schon seit langer Zeit. Ob als Wächter, Rettungshund, Jagdhund oder Spürhund. Hunde erspüren Sprengstoff und Falschgeld genauso wie verschüttete oder vermisste Menschen. Bei aller Begeisterung über derart genial spezialisierte Experten ist der „normale“ Familienhund, was seine Nasenarbeit angeht, leider häufig unterfordert. Dabei ist es gut möglich, dass der Hund durchaus das Zeug zum „Schnüffelkönig“ oder zur „Schnüffelqueen“ hat. Das Naheliegende kommt einem selten in den Sinn. Es wird Bällchen gespielt, Frisbee geworfen und Dog gedanced, Unterordnung und Obedience stehen auf dem Programm; Die dem Mensch nur ansatzweise zugängliche Geruchswelt des Hundes bleibt außen vor.     Dabei wissen viele Hundebesitzer gar nicht, zu welch herausragender Nasenleistung der eigene Hund fähig ist. Das wichtigste Sinnesorgan des Hundes, die im allgemeinen beste Möglichkeit zur Motivation, bleibt ungenutzt. Objektsuche setzt keine besonderen Fähigkeiten voraus. Egal ob kleiner oder großer, alter oder junger Hund. Auch Hunden mit Handicap (Behinderung und/oder Alter) macht diese Form der Nasenarbeit großen Spaß. Das Hunde mit kürzeren, bzw. platt gezüchteten Schnauzen weniger gut riechen als andere ist bekannt. Trotzdem gibt es immer wieder auch Plattschnauzen mit erstaunlich feinem „Rüssel“. Es muss lediglich die Bereitschaft vorhanden sein, mit der Bezugs-person gerne zusammen zu arbeiten. Daher eignet sich gerade diese Beschäftigungs-möglichkeit für jeden Hund.

Damit Hunde dazu in der Lage sind, zielgerichtet Gegenstände oder Objekte zu suchen (und zu finden), bedarf es bei der klassischen Objektsuche (vergleichbar mit Sprengstoff – oder Drogensuchhunden) der Konditionierung des zu suchenden Gegenstandes. (Dem Hund muss klar sein was von ihm erwartet wird und was es zu suchen gilt) Je nach Hund und Halter kann dies schneller oder weniger schnell gehen. Daher kann der Trainings-erfolg auch unterschiedlich ausfallen. Der Suchgegenstand wird gemeinsam konditioniert und der Schwierigkeitsgrad wird Stück für Stück erhöht. Dabei werden Negativ-erfahrungen und Frustration vermieden um den Hund nicht zu demotivieren. Weniger kann häufig Mehr sein! Selbst wenn der Hund nur über „durchschnittliche“ oder „unterdurchschnittliche“ Fähigkeiten diesbezüglich verfügt; Viele Hobbykicker oder Tänzer scheinen trotz „mäßiger“ Befähigung und „begrenztem“ Talent mehr Spaß zu haben als mancher Profi. Unser Nasenarbeit-Objektsuche Training bieten wir nur als Einzeltraining an. Da unsere vierbeinigen Freunde bei der Nasenarbeit wahre „Wunder“ vollbringen, müssen immer wieder Pausen eingelegt werden. Bei intensiver Suchleistung, begleitet durch die sogenannte Stoßatmung, kann sich die Körpertemperatur innerhalb kürzester Zeit um 1 Grad Celsius erhöhen und die Atemfrequenz auf bis zu 300 Atemzüge pro Minute steigen..

Voraussetzung: Gültiger Impfschutz, Haftpflichtversicherung, gesunder Hund (im Sinne von frei von ansteckenden Krankheiten), geeignet für Senioren oder Hunde mit Handikap

Umfang: Anamnese (Fragebogen: Erhebung und Auswertung, 1 Sichtungsstunde und abschließendes Bewertungsgespräch plus „Trainingsfahrplan“) Euro 125.- plus jeweils gebuchten Kurs

Einzeltraining: 6er Karte Stunde á 45 Minuten, Kursgebühr Euro 315.-, 10er Karte Stunde á 45 Minuten, Kursgebühr Euro 485.- zzgl. Fahrtkosten ab Stützpunkt (0,40 Euro/Km) Stadt/Ort: Marburg, Gießen, Kassel, Bad Wildungen, Korbach, auf Anfrage Frankfurt/Main, Hamburg.

 

Social Walk

Viele Hunde und/oder Halter haben Schwierigkeiten damit fremden Hunden zu begegnen, sie zu passieren, frontal aufeinander zuzugehen oder sich gemeinsam mit anderen Hunden das Terrain zu teilen. Dabei ist grundsätzlich festzustellen, dass es nicht „arttypisch“ für Hunde ist, sich einfach direkt, sprich frontal, mit Blickkontakt aufeinander zuzubewegen, und dann auch noch durch die Leine in der Bewegungs – und Handungsfreiheit ein-geschränkt zu sein. Vielmehr bevorzugen gut sozialisierte Hunde es, sich bei der ersten Kontaktaufnahme frei zu umkreisen und den Geruch des Gegenüber aufzunehmen bevor man sich zurückhaltend höflich beschnüffelt und abcheckt, ob der Fremde auch richtig „tickt“ und Interesse an einer gegenseitigen Interaktion besteht.
Im eigenen Revier ist es arttypisch und normal den „Eindringling“ (auch wenn dieser das selbe Revier sein eigen nennt) zu vertreiben und „seinen“ Platz zu verteidigen, zumal wenn es sich um einen „Fremden“ handelt.
Bei allem Verständnis für die natürlichen Verhaltensweisen unserer vierbeinigen Freunde müssen sich diese an das gemeinsame Leben mit uns anpassen. Dazu müssen wir ihnen unsere Spielregeln beibringen und ihnen eindeutig vermitteln was wir von ihnen erwarten. Dabei dürfen wir nicht unterschätzen, welche Leistung wir ihnen damit abverlangen! Nämlich sich artuntypisch zu verhalten und uns zu vertrauen! Wir benutzen Leinen im öffentlichen Raum, auf Straßen und Bürgersteigen. Wir suchen die guten und attraktiven Gassigehreviere, besuchen Hundewiesen und Parks. „Geheimtipps“ sind leider selten geheim und so müssen wir (und unsere Hunde) uns diese schönen Stellen mit anderen teilen. Deshalb sind wir in der Verantwortung, unseren Hunden beizubringen, wie das funktioniert!
Wenn es „schwierig“ ist anderen Hunden zu begegnen kann die Motivlage von Hund zu Hund sehr unterschiedlich sein. Manche haben ein Problem mit der Leine, andere sind generell sozial weniger kompetent, haben Angst oder reagieren aggressiv. Die einen lassen sich von einem unangebrachten, weil übertriebenem, Schutzinstinkt leiten, andere schäumen über vor Spiellaune, Kontaktfreudigkeit oder Übermut oder sind „einfach“ nervös, aufgeregt oder frustriert.
Aus Furcht anderen Hunden zu begegnen werden dann die Gewohnheiten der Nachbarn studiert um diesen nicht zufällig über den Weg zu laufen, wird der Hund in der geschlossenen Garage ins Auto verfrachtet, werden Sichtschutze angebracht und der abgelegenste Teil des heimischen Territoriums aufgesucht um möglichst sicher zu gehen, keinem anderen Hundehalter zu begegnen. Mit dem Resultat das sich die Situation immer weiter verschlechtert. Wenn es dann doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Zusammentreffen kommt rast der Puls bei Halter und Hund. Die Begegnung mit anderen Hunden stresst beide, und die gemeinsame Zeit mit dem Hund wird zur Tortur.
Das innerartliche Sozialverhalten des Hundes ist der Schwerpunkt beim Social Walk und bietet abgesichert und angeleitet Übungsgelegenheiten in Bezug auf Begegnungen, Kommunikation und Verhalten in entsprechenden Situationen. Hund und Halter gewinnen Sicherheit, können das eigene Verhalten und das des Hundes besser einschätzen, und gewinnen an Souveränität.
Um Missverständnissen gleich von vornherein vorzubeugen; Der Social Walk ist eine echte Trainingseinheit und erfüllt nur seine Zwecke, wenn er nicht mit einem Schnuddel-spaziergang in Begleitung von Vierbeinern verwechselt wird. Das Angebot richtet sich nicht nur an Halter die am innerartliche Sozialverhalten arbeiten möchten. Auch Welpen und Junghunde sollten rechtzeitig und nachhaltig an den Umgang mit anderen Hunden gewöhnt werden. Sollte das Verhalten eines Hundes den geordneten Ablauf der Trainingseinheiten unmöglich machen, ist die Voraussetzung für eine weitere Teilnahme ein vorgeschaltetes Einzelcoaching.
Den Social Walk bieten wir Ihnen in 3 verschiedenen Varianten an, Basis, Profi und Open. Für die Teilnahme ist folgende Ausrüstung erforderlich: Halsband, passendes Brustgeschirr, Führleine (mindestens 2 Meter, am günstigsten mit jeweils einem Karabinerhaken am Ende), Schleppleine 5-10 Meter (keine Flexileine!), verschiedene Belohnung die der Hund mag (Leckerchen und/oder Lieblingsspielzeug)

Nachweis: Haftpflichtversicherung und Impfschutz sind mitzubringen wenn wir diese nicht vorher per Mail erhalten haben.

Social Walk Basis: (maximal 5 Gespanne, jeweils nur 1 Hund/Halter) Nach vorheriger Anmeldung per Email treffen wir uns am jeweiligen Ausgangspunkt. Inhalte: Grundlagen „hündische“ Kommunikation, der „Andere Hund“, das richtige Handling der Leine, Nähe und Distanz korrekt einschätzen, vorausschauend handeln, humane Körperarbeit. Dauer eines Walks ca. 90 Minuten
6er Karte Stunde á 90 Minuten, Kursgebühr Euro 180.-, 10er Karte Stunde á 90 Minuten, Kursgebühr Euro 280.-
Stadt/Ort: Marburg, Kassel, Korbach, Nationalpark Kellerwald Edersee, auf Anfrage Frankfurt/Main, Hamburg.

Social Walk Profi: (maximal 5 Gespanne, jeweils nur 1 Hund/Halter) Nach vorheriger Anmeldung per Email treffen wir uns am jeweiligen Ausgangspunkt. Inhalte: Vertiefung aller Inhalte des Kurses Basis. Erschwerte Bedingungen (u.A. Enge, Fahrstuhl, Treppen, Verkehrsmittel, Stadttraining, Café und/oder Gastronomie, Einsatz von Figuranten (menschlich und tierisch), zielgerichtete und geplante Provokation, körperspachliche Trainingseinheit für die Halter, Videoanalyse
6er Karte Stunde á 90 Minuten, Kursgebühr Euro 250.-, 10er Karte Stunde á 90 Minuten, Kursgebühr Euro 380.-
Stadt/Ort: Marburg, Kassel, Korbach, Nationalpark Kellerwald Edersee, auf Anfrage Frankfurt/Main, Hamburg.

Social Walk Open: Übung macht bekanntlich den Meister! Jede Form des Hundetrainings setzt Kontinuität voraus. Eine dauerhafte Verhaltensänderung erfordert regelmäßige, zielgerichtete Wiederholungen.
Für alle die den Basis- bzw Profikurs belegt haben und „dran bleiben“ wollen, bieten wir zweimal im Monat eine offene Trainingseinheit an den Standorten Marburg/Kirchhain und Nationalpark Kellerwald-Edersee an. Das jeweilige Datum, Uhrzeit und Treffpunkt finden Sie rechtzeitig auf der Seite mit den Terminen.
Gebühr für den Open Walk für das Hund/Halter Team Euro 35.- (ca. 90 Minuten)
Stadt/Ort: Marburg/Kirchhain, Nationalpark Kellerwald Edersee